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Elisabeth :

Damit es nicht anderen Katzenfreunden -Haltern oder -Betreuern ebeso ergeht wie mir erzähle ich ihnen meine Geschichte mit der Katze, ELLA, meiner Tochter als diese auf Urlaub im Ausland weilte:

Meine Tochter hat ein Katzengeschwisterpaar natürlich sterilisiert und mit allen Impfungen und Hilfsmitteln ausgestattet.

In der ersten Woche des Urlaubs versorgte und besuchte eine Freundin zweimal täglich die Katzen ohne besondere Vorkommnisse.
In der zweiten Woche zog meine zweite Tochter in die Wohnung damit die Katzen nicht so allein sind, und Abends und Morgens sich jemand länger um die Katzen kümmern kann.
Am Donnerstag bemerkte meine Tochter, dass ELLA, die Katze, keine Nahrung annahm. Abends wollte sie auch kein Wasser. So ging das bis Samstag, meine Tochter meinte auch, dass ELLA nicht Kotete. Aus lauter Sorge um die Katze ihrer Schwester suchte meine Tochter am Vormittag den Tierarzt der Familie mit ELLA auf. Dieser ging auf die psychische Situation von ELLA in keiner Weise ein, es wurden sofort 2 Röntgen gemacht und man behielt sich ELLa um ihr einen Einlauf zu machen. Als meine Tochter nach dem Anruf des Tierarztes am späten Nachmittag ELLA wieder abholte wurde ihr geraten der Katze SAUERKRAUT zu füttern. Die Rötngen zeigten irgend einen Fremdkörper, aber das könne man nicht so genau sehen, es müsse erst ein Kontrastmittel gespritzt werden und am Montag solle sie wieder kommen, dann könne man nach neuerlichem Röntgen mehr sehen. Vielleicht geht auch etwas ab, oder ELLA erbricht das was angeblich in ihrem Darm oder Magen steckt weswegen sie nicht frisst. Das Kontrastmittel wurde gespritzt, von dem jeder weiß, dass es die Darmtätigkeit heruntersetzt, nicht nur bei Tieren. Meine mit Katzen völlig unerfahrene Tochter quälte sich, nicht ELLA, das ganze Wochenende mit dem Versuch der Katze SAUERKRAUT zu verabreichen ab. Restlos erschöpft bat mich meine Tochter, da sie ja ins Büro musste, am Montag mit ELLA zum Röntgen zu gehen, um der von den in der Klinik am Samstag amtierenden jungen Tierärztinnen angekündigten einzigen Möglichkeit einer Gesundung von ELLA, ihren wahrscheinlich vorhandenen Darmverschluss operativ beseitigen zu lassen, zuzustimmen.
Leider litt ich selbst an diesem Tag an einer akuten urologischen Sache, da keine Voranmeldung durch akut möglich, mich mein Arztbesuch über 4 Stunden kostete, so schaffte ich den Tierarztbesuch nicht mehr.
Immer noch versuchten wir, da auch ich mit Katzen unerfahren, dem Tier SAUERKRAUT zu verabreichen, was diese natürlich samt ihrem Dosenfutter konsequent verweigerte. Wasser erhielt sie mit einer Spritzampulle. ELLA konnte Ihr Kiefer total versperren, erst als sie nicht mehr gehalten wurde gab sie ihr MIAU preis. Also fuhr ich Dienstags nach meiner eigenen Arbeitszeit nach Wien zu diesem Tierarzt in Meidling, um nach einer anderen operationslosen Therapie zu fanden. SAUERKRAUT war jedenfalls nicht hilfreich.
Obwohl ich selbst den Katzenkorb kaum tragen konnte, bekam ich sofort einen furchtbaren Verweis: " Wieso ich denn die totkranke von furchtbaren Schmerzen geplagte Katze nicht wie ausgemacht am Vortag gebracht habe, jetzt wird man wahrscheinlich gar nichts mehr machen können, vielleicht ist schon die Niere kaputt und der Darm abgestorben. Man würde versuchen ELLA mit Infussionen für die notwendige Operation aufzupäppen, kann aber jetzt noch nicht sagen ob sie überhaupt noch operiert werden kann."
Es wurden die zwischenzeitlich gemachten Röntgen auf das Leuchtfeld geheftet und mir erklärt, dass die drei weißen Ellipsen, die wie eine Würstchenkette aussehen, der Darmverschluss wäre, ich solle um 16:00 Uhr am nächsten Tag anrufen ob überhaupt operiert werden kann. Es war mir nicht möglich eine natürlichere Behandlungsmethode zu erreichen. Obwohl ich meinte, dass das Tier bereits vor einem Jahr so eine Magen -DarmOperation erdulden mußte, und ich das garnicht gut finde schon wieder so einen Eingriff an der Katze vorzunehmen und fragte ob ELLA denn eine Narkose überhaupt noch aushalten wird. All meine Einwände wurden vom Tisch gewischt und mir gesagt: "Da ich ja nicht die Eigentümerin der Katze bin, muss ich schon akzeptieren welche Behandlung, der diesmal anwesende CHEF der Klinik bestimmt."
Schweren Herzens ließ ich ELLA in dem wirklich zu kleinen Käfig zurück.
In einer schlaflosen Nacht entschied ich, dass ELLA entweder auf natürliche Weise wieder zu Fressen anfangen muss oder sie darf friedlich in den Katzenhimmel eingehen, denn von Schmerzen war, wie mir weisgemacht wurde, bei ELLA nichts zu merken. So machte ich mich am Mittwoch 16.07.03 vor der Fahrt ins Büro in Gramatneusiedl zum Tierarzt nach Wien auf. Erstens wollte ich dort den Impfpass, der mir am Vortag nicht wiedergegeben wurde, abholen. Vorerst wollte ich ELLA sehen, nur gegen Widerstand gelang mir das. Nun war es für mich klar, ich nehme ELLA gleich wieder mit, eine Operation kam nicht in Frage, so dauerte mich das kleine zarte Tier, denn das wußte ich schon, eine gute Fresserin war sie nie in den drei Jahren ihres jungen Lebens.
Gegen heftigen Widerstand der beiden jungen Tierärztinnen und der Tierpflegerin wurde mir nach einer 2stündigen Wartezeit das Tier mit der Androhung einer Anzeige wegen Tierquälerei beim Tierschutz herausgegeben. Ich durft ELLA nicht einmal selbst in den Katzenkorb setzen. Dafür legte man mir nachstehendes Schreiben zur Unterzeichnung vor, was ich auch tat, die drei Frauen hätten mir ELLA sonst bestimmt nicht herausgegeben.
Ich selbst habe eine handschriftliche Erklärung für meinen Entschluss die Katze nicht mehr in Obhut der Tierklinik zu lassen abgegeben, leider ist die Kopie kaum lesbar und daher auch nicht skannbar. Nachdem ich für die neuerlichen Röntgen und Behandlung sowie Aufenthalt EURO 183.-- bezahlt hatte verlangte ich die von mir und meiner Tochter bezahlten Röntgen. Meine Tochter hat am Samstag EURO 168.-- bezahlt. Es war mir nicht möglich auch nur eines, nichteinmal auf das Versprechen es zurückzubringen, ausgefolgt zu erhalten. Statt dessen warf man mir vor, ich sei ja Verrückt und gehöre in die Psychatrie. Diese eklatante Beleidigung von gut 30 Jahren jüngeren Personen allein wäre schon eine Ehrenbeleidigungsklage.
Nun hatte ich das "Häufchen Elend" von ELLA im Büro, gleich ging sie dort herum und sah sich in der fremden Umgebung um.
Nun dachte ich nach: Was hat man den früher bei Verstopfung oder Darmträgheit gegeben? Jetzt wusste ich es, ÖL!!! 1 Teilstrich eines Öls für die Erzeugung von Abführen schenkte mir die Apothekerin in die Spritze für´s Wasser. Das ÖL ließ sich ELLA ganz friedlich verabreichen. Am Nachmittag, mitten in eine Konferenz kam ein aufgeregter Anruf meiner Tochter, sie wäre vom Veterinäramt aus einer Sitzung geholt worde und wir mögen das "totkranke Tier" unverzüglich dem Amtstierarzt vorführen. Das fand und finde ich noch immer als eine ungeheuerliche Forderung, für die sich bis heute niemand bei mir entschuldigte.
Es ist unglaublich, dass ein Tierarzt es sich erlaubt von jemanden der überhaupt nicht mit der Abholung des Tiers befasst war die Telefonnummer weiter zu geben.
Nach mehreren komplizierten Geschäftsfällen besuchte ich dann mit Ella den Tierarzt in Gramatneusiedl, ich hatte mich gleich nach dem ich um 12.30 mein Büro erreichte bei seiner Frau angemeldet. Der alte Tierarzt meinte ich hätte alles was zu machen ist bereits gemacht, aber von Katzen die SAUERKRAUT fressen habe er noch nie gehört. Das vom Amtstierarzt geforderte ärztliche Attest könnte er nicht abgeben, da er eben die Praxis zurückgelegt hat. Er empfahl mich seinem Kollegen in Bruck an der Leiter. Da ich aber in Ma. Enzersdorf lebe und am nächsten Tag keinen Dienst hatte besuchten wir eine Homeopatische Tierarztpraxis in Hietzing, die uns in der Nacht von einer Bekannten genannt wurde. Jetzt war mein Mann sogar schon bereit mich zum Tierarzt zu begleiten, so fertig muß ich ausgesehen haben. Mein Mann darf Katzen überhaupt nicht nahe kommen, er hat seit vielen Jahren eine schwere Katzenhaarallergie, selbst diese Gefahr steckte er der kleinen ELLA zu Liebe beiseite.
Nun saßen wir bei zwei jungen Tierärzten, die wie mir schien nicht so recht bereit waren ein Attest zu schreiben. Was sollten sie auch schreiben, der Bauch von ELLA war ganz weich, eine Verstopfung konnten sie nicht ertasten, und schon gar keinen Darmverschluss. Aber das wußte ich schon vom Tierarzt aus Gramatneusiedl. Sie wären bereit eine Therapie zu machen, da müsste ELLA aber etwas Gefressenes ausscheiden und nicht nur Wasser mit der Spritze annehmen. Die beiden hatten auch den Verdacht einer psychischen Verstimmung von ELLA, als plötzlich durch Streicheln ELLA ihren Katzenkorb als Kisterl anerkannte und ordentlich kotete.

ELLA fühlt sich seit Montag wieder ganz Katzendame, ihre Familie ist wieder da, und sie frisst und trinkt mehr denn je.

Würde sie das auch tun? Hätte ich sie abermals von dem, wie mir scheint, schneidegeilen Tierarztteam aufschneiden lassen, obwohl sie nur an seelischem Kummer litt, vielleicht auch an der vor drei Wochen herrschenden großen Hitze. Jedenfalls Darmverschluss hatte ELLA keinen.

Wer kann Röntgen lesen? Wie sieht ein Darmverschluss aus? Und wie das Kontrastmittel? Bei ELLAS vorjährigen Operation sahen laut Erzählung meiner Tochter die Röntgen ähnlich aus und die Operation förderte keine irgentgeartete Kugel zu Tage, nur Katzengras und normalen Mageninhalt.

NUN FRAGE ICH, WAS QUÄLT EIN TIER MEHR, LIEBEVOLLE ZUWENDUNG ODER EINE DARMOPERATION ???

Ohne neuerlicher Darmoperation sprang ELLA am Sonntag, 20.07.03 und fraß ihr Katzengrass. Siehe Foto!!

Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht???

Wer kann gege falsche Diagnosen vorgehen, wer verhindert gewerbsmäßige Tierquälerei??

Hinweis an Tierfreunde: Glaubt nicht jede Diagnose von Eurem Tierarzt!!!

Elisabeth Schuh