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Gerhard & Monika :

Vor acht Jahren habe ich mich entschlossen ins Tierheim zu fahren und mir Hunde anzusehen.

Als ich das 1. mal da war ist mir in einem Käfig mit 4 anderen Hunden ein ganz zartes Schäfermädchen (9Mon.) aufgefallen. Am nächsten Tag habe ich Sie wieder besucht und als Sie mich sofort wieder erkannt hatte, habe ich Sie mit nach Hause genommen.

Die ersten Tage war Sie total verängstigt, rannte ständig im Kreis und nahm kein Futter. Eine Leine kannte Sie auch nicht. Sie sah furchtbar aus, das Fell war teilweise kahl, zerzaust und schmutzig.

So begann ich ganz langsam mit der Hand zu füttern und von Woche zu Woche wurde Sie kräftiger, das Fell war nicht mehr so zerzaust und schmutzig es fing allmählich an zu glänzen.

Sie faßte immer mehr vertrauen zu mir und wir gingen in die Hundeschule. Meine Maus war ziemlich brav Sie schnupperte hinter jeden Hund her jeder Grashalm war was neues. Aber am Ende des Kurses ging Sie an der Leine und konnte die wichtigesten Kommandos.

Da ich alleine war mit meiner Maus bezahlte ich dafür das mir jemand zu Mittag Gassi geht mit Ihr, wenn ich in der Arbeit war.Am späten Nachmittag wenn ich nach Hause kam war jeder Augenblick für mein Mäuschen und Sie genoss es, Sie wurde immer anhänglicher das ging soweit das Sie mit niemanden mehr mit ging, nicht einmal Gassi. Gut also hat sich Frauli andere Arbeitszeiten ausgesucht und so bekammen wir auch einen guten Rhytmus. Jeden Freitag Nachmittag bis Sonntag Abend ging es ab zum Hundefreund in den Garten, das wußte Sie schon.

Acht Jahre habe ich mit diesem wunderbaren Geschöpf verbringen dürfen, gemeinsame Urlaube, gemeinsame Freuden und Tränen.

Zwei Jahre habe ich um Ihr Leben gekämpft leider vergeblich und war bei jedem Schmerz bei Ihr.
Ein Jahr lang schlief ich auf der Couch und mein Mädchen im Bett damit Sie es weich hatte und warm.
Sie fror zum Schluß schon sehr und wenn Sie weich lag konnte Sie am nächsten Tag besser gehen.
Die letzten Tage hatte ich Sie Gassi getragen.

Es ist noch nicht lange her und ich mußte mit meiner Maus den letzten Weg gehen denn die Schmerzmittel wirkten nicht mehr.

Am Boden in meinem Armen ist Sie eingeschlafen und ein großer Teil von mir ist mit gegangen.

Ich bin dankbar für jeden Tag den ich mit meinem Schäfermädchen verbringen durfte!